Wie sich das Galgenkind die Monatsnamen merkt:
Jaguar
Zebra
Nerz
Mandrill
Maikäfer
Ponny
Muli
Auerochs
Wespenbär
Lochtauber
Robbenbär
Zehenbär
Christian Morgenstern
Zaubershow für Kinder
Axel Fellox – Meister der Manipulation und Illusion
Der Zauberer gibt sich die Ehre, im Kino eine kleine Zaubershow für Kinder (und Erwachsene) zu veranstalten. Bei Interesse wird es bei der nächsten Show sogar einen Zauberworkshop geben, um aus gelehrigen Zauberlehrlingen kleine Harry Potters zu machen.
danach gehts weiter um 16:00 Uhr mit dem Hexenfilm:
Kikis kleiner Lieferservice
Anime, Japan 1989, 103 min
Regie: Hayao Miyazaki
Die junge Hexe Kiki verlässt ihre Familie und ihre Freunde, um in einer fremden Stadt ihre Hexenkräfte zu vervollkommnen, so wie es die Tradition von allen jungen Hexen verlangt. Zusammen mit ihrem schwarzen Kater Jiji, der ihr helfend zur Seite steht und in allen Lebenslagen eine ironische Antwort parat hat, gelangt das Mädchen in eine Stadt am Meer...
Vom Regisseur von Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Monoke.

Hase und Wolf
Ну, погоди!
Teil 2
Trickfilme
UdSSR 1976-86, 66 min
Die sowjetische Kultserie um den asozialen Gammler Wolf und den vorbildlichen Bürger Hase. Eine beispiellose Zusammenfassung der Ära Breshnew: der Wolf ein fauler, arbeitsscheuer und verkaterter Raucher, Säufer und Gitarrenspieler, der Hase ein penetrant-fröhlicher, stets gesund-munterer Spiessbürger.
Doch der ewige Zweikampf wird immer zuungunsten des Wolfes entschieden: Ну заяц, ну погоди! - Na warte Hase, ich krieg dich noch! Wenn das mal wahr wäre - leider kriegt er ihn nie. Und auch die gelegentlichen Verbrüderungsversuche mit Krimsekt schlagen fehl. Oh - und der tolle Soundtrack mit Querschnitt über sämtliche Klassiker der sowjetischen Schlagerkultur ist genauso bunt wie die Trickfilmpossen.
Das ganze ist also nicht nur ein großer Spaß für Kinder analog Tom und Jerry - nur viel besser! -, sondern auch für Erwachsene.

Kinderkino Auerochs 2010
Sieben Sommersprossen
Jugendfilm, DDR 1978, 79 min
Regie: Herrmann Zschoche
Robert mag Karoline. Und sie mag ihn. Früher haben sie im gleichen Haus gewohnt und zusammen gespielt. Dann ist Robby weggezogen, in einen Neubau. Nun haben sie sich unversehens im Ferienlager wiedergetroffen und finden einander aufregend interessant.
Aber darf denn das sein? Das sich zwei absondern von der Gruppe? Sind sie nicht überhaupt viel zu jung für das Thema Liebe? Robby und Karoline finden nicht nur Widersacher, sie haben auch Verbündete – und ein großes klassisches Argument. Shakespeares Romeo und Julia waren auch nicht älter.
filmlexikon
Atmosphärisch stimmiger, von ungezwungenen Darstellern getragener Film, der die Probleme Jugendlicher einfühlsam und glaubhaft darstellt.
Mein Name ist Eugen
Kinderfilm, Schweiz 2005, 100 min
Regie: Michael Steiner
Bern, 1964. Eigentlich begann der Tag für die vier Berner Jungen Eugen, Wrigley, Bäschteli und Eduard ganz normal: eine antike Ritterrüstung zerstört, halsbrecherisch vom Dach in ein Feuerwehrtuch gesprungen, einen Lehrer mit einem kleinen aber ausgeklügelten Streich in den Wahnsinn getrieben und eine Schwester mit Fesseln wehrlos gemacht.
Doch dann treiben es die Jungs eindeutig zu bunt: Als sie ein ganzes Wohnhaus demolieren, sollen sie als Strafe vier Wochen Landdienst absolvieren. Doch die vier Freunde fliehen und begeben sich auf die Suche nach dem König der Lausbuben, Fritzli Bühler, und seinem legendären Schatz. Dabei werden sie nicht nur von Bauern, Stieren und Rockern, sondern auch von der gesamten Schweizer Polizei und ihren verärgerten Eltern verfolgt.
Und schließlich begegnet ihnen auch noch der schlimmste Feind aller Lausbuben: die erste Liebe.
filmlexikon
Aufwändige Dialektverfilmung des Schweizer Kinderbuchklassikers von Klaus Schädelin, die zunächst ein forsches Tempo anschlägt, dann einen eher zweckdienlichen Rhythmus findet und leicht überdrehtes, unterhaltsames Familienkino bietet.












