Programmarchiv November 2011

Spielfilme

Spielfilme

24.-30.11.11

Le Havre (OmU)

Original version with German subtitles

Le Havre Filmplakat

Finnland/F 2011, 93 Min. - Regie/Drehbuch: Aki Kaurismäki. Darsteller: André Wilms, Kati Outinen, Jean-Pierre Darroussin, Blondin Miguel. Filmwebseite »

Ein traumhaft schönes Gegenwartsmärchen über einen jungen Flüchtling aus Afrika, der in der französischen Hafenstadt Le Havre strandet, wo die Bewohner des Hafens dem untergetauchten Jungen helfen, vor allem der heruntergekommene frühere Schriftsteller und jetzige Schuhputzer Marcel Marx. Aki Kaurismäki erhielt zwar für seinen ersten Film seit fünf Jahren keinen Preis in Cannes, aber langhaltenden tosenden Applaus der Zuschauer.

kino.de: LE HAVRE ist ein Sehnsuchtsort und ein menschlicher und wunderbarer Film, in seiner Gesamtheit einfach unwiderstehlich und nicht nur für Akiphile ein Muss! Nach fünf Jahren Leinwandabstinenz lässt Kaurismäki in einer kalten kapitalistischen Welt Solidarität und Subversion blühen, verzaubert mit ungewohnter Leichtigkeit und poetischem Realismus, verbeugt sich vor dem Werk von Jean-Pierre Melville und dem französischen film noir. Souverän balanciert er zwischen Realismus der Außen- und Stilisierung der Innenszenen unterstützt von Timo Salmines sorgfältiger Kamera, die gedämpfte Rot- und Blautöne einfängt. Der Humor ist an Absurdität kaum zu übertreffen, ob Darroussin nun mit einer Ananas Farbe in die triste Kneipe bringt oder Hauptdarsteller André Wilms bei der Lagerleitung sich als Onkel des schwarzen Jungen einführt und seine weiße Hautfarbe damit erklärt, er sei der Familien-Albino. Ohne Angst vor Sentimentalität zieht der wortkarge Regisseur das Herz-Ass und gewinnt die Herzen mit dem "happiest Ending in filmhistory", wie er den fantasievollen Schluss augenzwinkernd nennt. Ein traumhaft schönes Sozial-Märchen vom finnischen Pessimisten Aki Kaurismäki, das einfach rundum glücklich macht und an der Croisette die Herzen eroberte. Minutenlanger tosender Applaus in Cannes für Aki Kaurismäki, der dann leider doch keinen Preis erhielt.

Le Havre Le Havre Le Havre Le Havre Le Havre Le Havre
17.-30.11.11

The Guard (OmU)

Original version with German subtitles

The Guard Filmplakat

UK/IR 2010, 96 Min. - Regie/Drehbuch: John Michael McDonagh. Musik: Calexico. Darsteller: Brendan Gleeson, Don Cheadle, Liam Cunningham, Mark Strong. Filmwebseite »

Brillante und scharfzüngige, teils derbe, ganz auf ihren köstlichen Hauptdarsteller zugeschnittene schwarze Komödie über einen kauzigen irischen Polizisten, der seine Mitmenschen mit abweisendem, lasterhaftem und rassistischem Verhalten plagt und sich gerne selbst ein paar Drogen in die Tasche steckt. Als ihn ein so richtig korrekter, wie aus dem Katalog bestellter FBI-Agent um Mithilfe bittet, reagiert der Cop zunächst gewohnt beleidigend und widerspenstig. Der wunderbare westernlastige Soundtrack wurde von Calexico komponiert.

Die Zeit: Der Film brilliert durch seine nahezu perfekten Dialoge und die wunderbar verschrobenen und ambivalenten Charaktere. The Guard singt das Hohe Lied auf unterschätzte Eigenschaften: Renitenz, schlechte Laune, Dickköpfigkeit und Freude (auch an unvernünftigem Vergnügen) – in Irland offenbar Tugenden. Dabei spielt das schön anzusehende Land eher eine Nebenrolle. Es geht vielmehr um das Wesen der Provinz und diese Provinz bringt angenehm eigenartige Menschen hervor. Kein Wunder also, dass The Guard in vieler Hinsicht an die Brenner-Filme mit Josef Hader (zuletzt Der Knochenmann) erinnert. Wie Brendan Gleeson den trinkenden, hurenden und zu rassistischen Ausfällen neigenden Kleinstadtbullen gibt, ist eine einzige Freude. Der Polizist ist ein Mann wie Whiskey: erdig, ungeschliffen, nur in Maßen bekömmlich und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.

The Guard The Guard The Guard The Guard The Guard The Guard
November 2011

Berlin Calling (engl.UT)

German version with English subtitles

Berlin Calling Filmplakat

D 2008, 109 Min. - Regie/Buch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch. Filmwebseite »

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und der erfolgreichste Filme bei uns in den Tilsiter Lichtspielen ever.

Berlin CallingBerlin CallingBerlin Calling Berlin Calling Berlin Calling Berlin Calling
10.-23.11.11

Tyrannosaur (OmU)

Original version with German subtitles

Tyrannosaur Filmplakat

UK 2011, 92 Min. - Regie/Drehbuch: Paddy Considine. Darsteller: Peter Mullan, Eddie Marsan, Brian Dennehy, Paul Popplewell, Olivia Colman, Samuel Bottomley. Filmwebseite »

Joseph lebt in einem anonymen britischen Vorort, dort, wo alle Hoffnung begraben liegt. Er ist arbeitslos und liebt nur seinen Hund, den er gleich zu Beginn totschlägt. Er kann seine Aggressionen kaum kontrollieren. Dann lernt er die engelsgleiche Verkäuferin Hannah kennen und siehe, Liebe keimt zwischen den beiden. Der grimmige Debütfilm des Schauspielers Paddy Considine gewann beim Sundance-Filmfestival den Regiepreis.

Die Zeit: Im Gegensatz zu anderen sozialrealistischen Dramen hat Considine nicht mit Handkameras gearbeitet. Er verzichtet auf die scheinbar dokumentarische Ästhetik, die verwackelte Bilder schaffen. Considine drehte wunderschöne Aufnahmen im 2.35-Format für die große Leinwand. Seine Räume sind aufgeräumt und still. Ohne Unrat, ohne Lärm. Es gibt keine Dealer oder Prostituierten, das übliche Personal um Authentizität zu schaffen. Stattdessen immer wieder Joseph wie er in der Dämmerung, in der Nacht einsam über die Straßen oder Brachen der Stadt Leeds läuft. Diese Bilder erinnern eher an Western als an kleine britische Sozialdramen. Hier werden die Charaktere schön und bekommen etwas Heldenhaftes. Es ist großes Kino.

Tyrannosaur Tyrannosaur Tyrannosaur Tyrannosaur Tyrannosaur Tyrannosaur
03.-16.11.11

The Future (OmU)

Original version with German subtitles

The Future Filmplakat

USA 2011, 91 Min. - Regie/Buch: Miranda July. Darsteller: Miranda July, Hamish Linklater. Filmwebseite »

Der zweite Spielfilm der amerikanischen Künstlerin Miranda July (Ich und Du und alle, die wir kennen). Sophie (Miranda July) und Jason (Hamish Linklater) leben so vor sich hin und bekommen auf einmal Restlebenspanik: "In fünf Jahren, da sind wir 40. Und 40, das ist fast 50. Was danach kommt, ist nur noch das Kleingeld im Leben." Und so adoptieren sie eine Katze an Kindesstatt, die kann auch sprechen und dann ist da noch die Sache mit den Tänzen: 30 Tage lang 30 Tänze aufnehmen und online stellen. Und was bleibt am Ende? Das große Erwachen oder die große Resignation? Das verrät jedem Zuschauer nur der Film selbst, eine collageartige Spielfilmperformance der hochgelobten Künstlerin, bestehend aus Banalitäten, Surrealismen und Philosophien.

Die Zeit: Miranda July ist die Meisterin des Subtextes, der kleinen Details, der Absurditäten des Alltags, der Gedanken, die nicht ausgesprochen werden. All das, was nicht gesagt wird und doch so entscheidend ist in Beziehungen zu anderen: das Ringen um Nähe, die Sehnsucht danach, die Schwierigkeit, sie aufzubauen und dann auch auszuhalten. »Das kann ich wirklich gut beschreiben. Darin fühle ich mich als Superheldin«, sagt sie. Sie schafft es durch Humor, genaues Beobachten und emotionale Tiefgründigkeit, die Gegenwart in all ihrer Kompliziertheit und Skurrilität abzubilden. Auch die Figuren in ihrem Film The Future scheinen das momentane Lebensgefühl der Vereinigten Staaten widerzuspiegeln – angeschlagen, etwas isoliert, von sich selbst besessen und dabei in sich gefangen.

The Future The Future The Future The Future The Future The Future
27.10.-02.11.11

Cairo Time (OmU)

Original version with German subtitles

Cairo Time Filmplakat

Ägypten 2009, 90 Min. - Regie/Buch: Ruba Nadda. Darsteller: Patricia Clarkson, Alexander Siddig, Elena Anaya, Tom McCamus. Filmwebseite »

Eine Modejournalistin will ihren Mann in Kairo besuchen, doch der UN-Diplomat wird in Gaza aufgehalten. An der Seite des charmanten Kaffeehausbesitzers Tareq lernt sie die verführerischen und verwirrenden Reize des Orients kennen. Für die Frau beginnt ein fast märchenhafter Ausflug in eine ihr unbekannte Welt, bei dem sie ihre Sinnlichkeit wiederentdeckt. Ein faszinierender Film von der kanadisch-syrischen Regisseurin Ruba Nadda, der sich bewusst unpolitisch gibt, allen gegenwärtigen Revolten zum Trotz.

Bert Rebhandl, taz: Die Zeiten, in denen Orient bevorzugt mit Sinnlichkeit assoziiert wurde, schienen vorbei. Doch nun taucht mit Ruba Naddas Film "Cairo Time" das alte Motiv wieder auf, allerdings aus weiblicher Perspektive... Jedes Detail hat Ruba Nadda genau kalkuliert, bis zum Kameraschwenk, an dessen Ende eine nächtliche illuminierte Pyramide steht. Ägypten wird hier zur Wunschfantasie, in die sich die sozialen Probleme als eine Art Abenteuerbonus bestens integrieren lassen... Ruba Nadda, Kanadierin mit - man muss das so allgemein sagen - orientalischem Hintergrund, arbeitet so unbefangen an der Beschwörung eines alten westlichen Traums, dass man nach dem Film am liebsten gleich in einen Hamam gehen würde.

Cairo Time Cairo Time Cairo Time Cairo Time Cairo Time Cairo Time

Dokumentarfilme

Dokumentarfilme

24.-30.11.11

Brasch - Das Wünschen und das Fürchten

Brasch - Das Wünschen und das Fürchten Filmplakat

Ein essayistischer Dokumentarfilm. D 2011, 92 Min. - Regie: Christoph Rüter. Filmwebseite »

30.11. 20:00 Uhr Filmgespräch mit Regisseur Christoph Rüter

Künstler oder Krimineller – für Thomas Brasch waren das die möglichen Existenzweisen. Brasch war ein leidenschaftlicher und charismatischer, ein aggressiver Dichter und Filmemacher. Der Konflikt war sein Leben, der Schmerz sein Auge, die Wunde der Kontakt zur Außenwelt. Seine Theaterstücke, darunter »Lovely Rita«, »Lieber Georg« oder »Rotter«, prägten die Literatur der DDR ebenso wie die der BRD. Als Wegbegleiter von Heiner Müller und Matthias Langhoff, als Lebensgefährte von Katharina Thalbach ist er aus der deutsch-deutschen Theaterszene nicht wegzudenken. In »Brasch« erzählt sein Freund und Kollege Christoph Rüter von der Begegnung dieses rastlosen Schriftstellers mit sich selbst.

Weil Thomas Brasch 1968 gegen den Einmarsch des Warschauer Paktes in Prag Flugblätter verteilte, ging er ins Gefängnis – unter maßgeblicher Beteiligung seines Vaters, der damals stellvertretender Kulturminister der DDR war. Fortan lebte er nicht nur mit dem Staat im Konflikt, sondern auch mit der Elterngeneration, die im Sozialismus einen Weg aus der faschistischen Vergangenheit Deutschlands finden wollte. Nachdem die Veröffentlichung seines Erzählungsbandes in der DDR verboten wurde, ließ Thomas Brasch »Vor den Vätern sterben die Söhne« im Westen drucken. Die Übersiedlung nach West-Berlin folgte. Im Westen erhielt er zahlreiche Preise, sah seine politische Identität jedoch stets in der DDR verwurzelt, verweigerte den westdeutschen Pass. Die Wiedervereinigung erlebte er als Abgrund und zog sich zurück.

Brasch begann, sein Leben zu dokumentieren, jeden Moment, an jedem Tag, in jeder Verfassung. Davon wurden mehr als 27 Stunden Filmmaterial nach seinem Tod gefunden. In diesen Aufnahmen, in Archivmaterial, an den Spreeufern Berlins und in Braschs Wohnung voller Bücher, Musik und Zigaretten entdeckt Christoph Rüter einen ruhelosen Menschen, den man nicht beherrschen, dem man sich nur aussetzen kann. »Brasch« ist ein aufwühlender und sinnlicher Film geworden, ein produktiver Zugang zu einem faszinierenden Schriftsteller, der sich nie damit zufrieden gab, dass die Welt so ist, wie sie ist.

‎"Zuerst spürte ich seinen Kopf, der stark auf meine Blase drückte, und einige Minuten später den Schwanz, der in meinem Mund wedelte. Ich wollte nicht darüber nachdenken, wie der Wolf in mich hineingekommen war und warum er verkehrt lag. Ich stieg in die Straßenbahn 63 und fuhr zum Krankenhaus Friedrichshain. Die blonde Pförtnerin wies mir sofort den Weg in den Operationssaal. Ich legte mich auf ein Holzbrett und wartete auf den Arzt. Der Arzt schnitt mir den Bauch bis zum Hals hin auf und sah auf den Wolf. Der Wolf lag sehr ruhig. Wenn wir den Wolf aus Ihnen herausnehmen, werden Sie sterben, sagte der Arzt. Ich stand auf und verließ den Operationsraum. Ich ging auf die Straße, und die Leute starrten auf meinen Bauch. Ich war nackt, und der Wolf begann wieder mit seinem Schwanz zu wedeln. Ich stieg den Berg herunter, an der Straßenbahnhaltestelle vorbei. Der Schriftsteller S. trat auf mich zu und teilte mir mit, daß das Bild des Malers M. "Der Schlüssel" aus der Ausstellung in Dresden entfernt und beschlagnahmt worden sei. Ich ging weiter den Berg hinunter, nachdem der Schriftsteller S. sich mit erhobener geballter Faust verabschiedet hatte. Ich bog gleich in die Wilhelm-Pieck-Straße ein und ging auf das Haus Nr. 68 zu, in dem ich wohne."
-- Vor den Vätern sterben die Söhne, Thomas Brasch

Brasch - Das Wünschen und das Fürchten Brasch - Das Wünschen und das Fürchten Brasch - Das Wünschen und das Fürchten Brasch - Das Wünschen und das Fürchten Brasch - Das Wünschen und das Fürchten Brasch - Das Wünschen und das Fürchten
03.-08.11.11

Sing! Inge, Sing! - Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg

Sing! Inge, Sing! Filmplakat

Dokumentation, D 2011, 118 Min. - Regie: Marc Boettcher. Filmwebseite »

09.11. 20:00 Uhr Filmgespräch mit Regisseur Marc Boettcher

Das Schicksal der deutschen Jazzsängerin Inge Brandenburg, die schon früh ihr Gesangstalent entdeckte, aber erst Ende der 1950er Jahre ihren Durchbruch hatte und als beste europäische Jazzsängerin gefeiert wurde. Doch obwohl sogar das renommierte Time Magazine sie mit Größen wie Billie Holiday verglich, wurde Brandenburg von der dt. Plattenindustrie auf Schlager reduziert, der Erfolg blieb aus, das wahre Talent und Potential der Sängerin blieb zeitlebens ungenutzt.

Auf einem Münchener Flohmarkt entdeckte vor einiger Zeit ein Sammler ein altes Fotoalbum mit Bildern einer attraktiven, ihm unbekannten Frau. Er blätterte darin und fand Autogrammkarten einer Sängerin namens Inge Brandenburg, geboren am 18. Februar 1929 in Leipzig. Der Sammler erwarb einen Teil ihres Nachlasses und wollte mehr erfahren. Gemeinsam mit dem Filmemacher Marc Boettcher erkundete er ein Leben voller Entbehrungen, Sehnsüchte und Exzesse. Ihre Eltern kamen im KZ ums Leben, in den 50er Jahren tingelte sie acht Jahre durch amerikanische Clubs, bis man sie 1960 zur besten europäischen Jazzsängerin kürte - in Frankreich, nicht in Deutschland. Dort unterschrieb sie schlechte Verträge, sie musste nun Schlager singen. Irgendwann wehrte sie sich gerichtlich, man ließ sie fallen. Sie hielt sich gerade so über Wasser, flüchtete sich in Alkoholexzesse. Man ließ ein psychiatrisches Gutachten anfertigen. Nach einer Krebsoperation zog sie sich ganz zurück. Erst in den 90er Jahren gelang ihr ein Comeback. Aber am 23. Februar 1999 starb sie einsam und verarmt in München..

Tagesspiegel: "Zeig mir, was Liebe ist": Schönheit wird manchmal aus Schmerzen geboren. Es beginnt mit geflüsterten Worten: „Jeden Morgen scheint wieder die Sonne / Doch nicht jeder hat Augen zu sehen“, dann setzen Bass und Hammondorgel ein, zum Refrain entfaltet sich mit gestochen scharfen Bläsersätzen die ganze orchestrale Wucht: „Morgen kann es schon zu spät sein / Morgen ist es vielleicht schon zu spät.“ Das tosende Finale endet in schrillen Schreien: „zu spät, zu spät“. Die Altstimme, die in dieser Aufnahme von 1971 säuselt und seufzt, wispert und wütet, gehört Inge Brandenburg. Der Text, den sie selbst geschrieben hat, handelt von Niederlagen, Schicksalsschlägen und verpassten Chancen, Dingen, die sie nur allzu gut kannte.

Sing! Inge, Sing! Sing! Inge, Sing! Sing! Inge, Sing!
10.-23.11.11

Vaterlandsverräter

Vaterlandsverräter Filmplakat

Dokumentarfilm. D 2011, 97 Min. - Regie: Annekatrin Hendel. Mit: Paul Gratzik, Matthias Hering, Ernstgeorg Hering, Ursula Karusseit, Raphaela Schröder, Günter Wenzel, Renate Biskup, Antje Mauksch, Gabriele Dietze, Sascha Anderson, Philipp Etzel. Filmwebseite »

16.11. 20:00 Uhr Filmgespräch mit Regisseurin Annekatrin Hendel

"Der größte Feind im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. Klar? Und dieses Wort ist nie aus mir rausgekommen, es hat immer genagt. Ich hatte gute Gründe, diese Arbeit zu machen. Ich hab viel zu wenig Leute angeschissen - bist du jetzt zufrieden? Ich hab kein Gewissen und ich habe keine Moral - jedenfalls nicht eure! Verflucht noch mal, warum lass ich mich bloß so hinreißen?"

Der Schriftsteller Paul Gratzik war Gigolo, Menschenmagnet, Kommunist, Spitzel, Außenseiter und Beobachtungsobjekt der Stasi. Der Sohn eines Landarbeiters machte sich bald einen Namen als Autor in der DDR und arbeite sowohl als freier Schriftsteller, wie auch als Vertragsautor beim Berliner Ensemble. 20 Jahre arbeitet Gratzik der Stasi zu, dann haut er seine IM-Tätigkeit hin und führt ein zurückgezogenes Leben. Regisseurin Hendel ist ein einfühlsames und auch sehr unterhaltsames Porträt eines so widersprüchlichen wie charismatischen Draufgängers gelungen, das seinen Helden mit seinem eigenen Leben wie auch den Zuschauer mit der Ambivalenz des Lebens schlechthin konfrontiert. Grandios! Einer der besten Dokfilme der letzten Jahre.

Paul Gratzik in eigenen Worten: Paul Gratzik ist 1935 in einem kleinen Dorf bei Gizycko (Polen) geboren. Er war das dritte von sechs Kindern. Mit seiner Mutter und Geschwistern wird der Zehnjährige 1945 aus dem damaligen Ostpreußen nach Schönberg in Mecklenburg in einen Viehwagon verfrachtet. In Mecklenburg lernt er Bau- Möbel- und Sargtischler. Danach malocht er im Ruhrgebiet und in Berlin, wo er es nach Feierabend auf der Berliner Abendoberschule fast bis zum Abitur schafft, dann in Weimar und in der Braunkohle in Schlabendorf.

1962 wird er Sektorenleiter im Jugendclubhaus „Walter Ulbricht“ in Weimar und beginnt zu schreiben. In dieser Zeit entschließt er sich für das Ministerium für Staatssicherheit Informationen aus seinem Lebenskreis zu besorgen. Von 1963 bis 1968 studiert er am Institut für Lehrerbildung in Weimar. 1986 wird er nach einem Jahr Studium aus dem Literaturinstitut Johannes R. Becher von allen Studenten und Dozenten mit einer Gegenstimme gefeuert. Danach lebt er in einem Kinderheim mit seinen Schülern in Dönschten im Osterzgebirge. Seit 1971 schreibt er hauptberuflich und wird unter Anna Seghers Mitglied des Schriftstellerverbandes. Ab 1974 baut er in der Brigade Kernbau im VEB Transformatorenwerk Dresden Trafos. Basis seines Dichtens ist auch sein Sein unter Arbeitern und deren Parasiten. Mit seinen Sätzen erlebt er Hass und Liebe zugleich.

1978 lebt er in Berlin, wird Scheindramaturg unter Manfred Wekwerth am Berliner Ensemble und schreibt das Drama „Tschekisten“ (noch nicht aufgeführt). 1980 bekommt er zusammen mit dem Maler Tübke den Heinrich- Mann- Preis. 1981 schmeißt er die Arbeit für den Staatssicherheitsdienst. Zwischen 1984 und 1989 wird er vom Ministerium für Staatssicherheit als „Operative Personenkotrolle“ erfasst und geschuriegelt. Seit Mitte der 1980- er Jahre lebt und dichtet Paul Gratzik zwischen Templin und Prenzlau glücklich in der Uckermark und erwartet knieenden Herzens sein seeliges Ende.

Berliner Zeitung: Dieses vielschichtige Porträt ist der bislang beste filmische Gegenentwurf zu Das Leben der Anderen. Die Geschichte eines komplizierten Menschen in komplizierten Zeiten, zärtlich und tragisch, melancholisch, komisch, bitter. Später, nachdem er seinen Dienst für die Staatssicherheit quittiert hat, wird Gratzik dann selbst ausspioniert; sein Vorgang trägt den Decknamen "Kutte". "Du landest keinen Fuß mehr in der DDR", bescheinigt ihm der Führungsoffizier. Tatsächlich bleiben die beiden grandiosen Erzählungen aus der Arbeitswelt, "Kohlenkutte" und "Transportpaule", nur Tipps für Eingeweihte. Dem jungen Mann, der hilft, sein Boot ans Ufer zu bringen, erklärt der alte Gratzik zwar: "Du hast eben einen deutschen Dichter an Land gezogen." Nur leider gibt es kaum jemanden, der diesen deutschen Dichter kennt.

Vaterlandsverräter Vaterlandsverräter Vaterlandsverräter Vaterlandsverräter Vaterlandsverräter Vaterlandsverräter
03.-08.11.11

Sonnensystem

Sonnensystem Filmplakat

Dokumentarfilm. D 2011, 100 Min. - Regie: Thomas Heise. Filmwebseite »

06.11. 20:15 Uhr Filmgespräch mit Regisseur Thomas Heise

Der neue Film von Thomas Heise, Dokumentarfilmregisseur und Autor (STAU - Jetzt gehts los, Barluschke, Material) sowie Professor für Film an der HfG Karlsruhe.

Sonnensystem ist ein Film über das Verschwinden. Er erzählt vom Alltag der indigenen Gemeinschaft der Kollas von Tinkunaku in den Bergen Nordargentiniens. Er erzählt von Ramona und Viviano im hoch gelegenen Santa Cruz und in Blanquito im Tal und vom taubstummen Fortunato und von Luis Familie, und von Soto dem Hirten, von Cecilia und Bernardo, dessen Traktor sich überschlug, und von Guido dem Kind, das den Menschen aus dem Lehm ritzt, von Gott und vom Fasching den alle feiern, und von den fließenden Wassern. Der Film zeigt Begegnung ohne Kenntnis der Sprache des andern. Eine Erzählung ohne Worte vom Kennenlernen und einander Sehen.

Ausschließlich über Bilder, ohne jedes Interview oder Kommentierung nähert sich der Film den Menschen dieser kleinen Gemeinde, folgt der Wanderung von Viviano und Ramona vom Tal in das dreieinhalbtausend Meter hoch gelegene Dorf Santa Cruz, wo sie den Sommer verbringen bis der irgendwann einsetzende Herbstregen sie wieder hinabsteigen lässt nach Rio Blanquito. Mit den religiösen Kollas lebend, zwischen alten Riten und hereinbrechender Moderne, in der grandiosen Landschaft der Yunga und Quechua erzählt der Film vom Alltag des Verschwindens eines indigenen Volkes. Dies irae.

Sonnensystem Sonnensystem Sonnensystem Sonnensystem Sonnensystem Sonnensystem

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Fr 25.11. 22:00 Uhr Filmkonzert
Acoustic Cinematic Experiments

FILM IN SOUNDS #22: Luis Buñuel - Simon of the Desert

Simon of the Desert

Simon del desierto. Mexiko 1965, 45 Min. - Regie: Luis Buñuel. Darsteller: Claudio Brook, Silvia Pinal

Jazz & Experimental vor der Leinwand, mit wechselnden Musikern, die neue Soundtracks zu alten Filmen spielen. 22. Ausgabe: Luis Buñuels letzter mexikanischer Film Simon in der Wüste. Die Geschichte vom Propheten Simon, der in der Wüste 40 Jahre auf einer hohen Säule zubrachte, um Gott näher zu sein und dort dem Teufel begegnet. Nachdem die Hälfte des Filmes abgedreht war, gehen Buñuel die finanziellen Mittel aus. Um zu einem Ende zu kommen, lässt er Simon aus seinem Delirium entrinnen, schleudert ihn durch Raum und Zeit und lässt ihn in einer Bar in Manhattan landen.

Es spielen live:
Christian Kesten: Stimme
Morten Olsen (Norwegen): Bass Drum
Christian Magnusson (Schweden): Trompete
Lucio Capece (Argentinien): Bassklarinette, Charango

Simon of the Desert Simon of the Desert Simon of the Desert Simon of the Desert Simon of the Desert Simon of the Desert
10. bis 27. November 2011

Das Land der unbegrenzten Märchen - Märchen und Geschichten aus den USA

Berliner Märchentage

22. Berliner Märchentage »

Die 22. Berliner Märchentage wandern hinauf in den Norden Amerikas, in die USA, in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Märchen. Als Schmelztiegel der Nationen verfügen sie nicht nur über eine atemberaubende Natur und ein riesiges Land, sondern auch über unermesslichen Reichtümer an Märchen, Geschichten und Legenden. Diese Schätze wollen wir heben und folgen den Spuren der Ureinwohner sowie der fremden Einwanderer.

Wir müssen von Zeit zu Zeit
eine Rast einlegen und warten,
bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben.
- Indianische Weisheit -

Fr 18.11. 20:00 Uhr

Mc Dormitt mit dem Liebesfleck

Kilkenny Cross

90 min, Eintritt: 10,- €, ermäßigt: 7,- €

Schräge und seltsame Märchen und Legenden der irischen Einwanderer. Katja Popow – exzellente Erzählerin und Liebhaberin des Wunderbaren – lädt ein zu einer Reise in die Fantasien whiskydurstiger Männer und Frauen.

Di 22.11. 20:00 Uhr

Hinab in den Maelström – Literarischer Jazz

Malstroem

120min, Eintritt: 12,- €, ermäßigt: 8,- €

Szenische Lesung mit Texten von Edgar Allan Poe. Die Berliner Erzählerin Katja Popow hat sich Verstärkung auf die Bühne geholt, den genialen Jazzer Christian Magnusson (Schweden).

Mitternachtskino

Mario Bava

Mario Bava

Auch im November zeigen wir im Mitternachtskino Filme des italienischen Kameramanns und Regisseurs Mario Bava (1914-1980), dem einflußreichsten europäischen Genreregisseur. Seine legendären Filme aus den 60er Jahren sind stilistisch herausragend und erreichten eine besonders atmosphärische Inszenierung durch ihr opulentes Farbenspiel und die experimentierfreudige Kameraführung. Mario Bavas Werk zählt zu den wichtigsten Vorbildern für Regisseure wie Tarantino und Burton.

Ein Irrealis in Permanenz » Artikel von Thomas Groh über die Filmreihe in der taz

12.-16.11.11

Planet der Vampire (OmU)

Original version with German subtitles

Terrore nello spazio Poster

Terrore nello spazio

Italien/Spanien, 89 Min. - Regie: Mario Bava. Darsteller: Barry Sullivan, Norma Bengell, Angel Aranda, Evi Marandi

Genialer Horror-Science-Fiction-Trashfilm vom Meister des preiswert, aber effektvoll gemachten Genrefilms. Mario Bava war der italienische Roger Corman und seine Filme aus den 60er Jahren sind Highlights des europäischen Trashkinos. Eine irdische Expedition reist zum Planeten Aura, wo körperlose Wesen wohnen, die nun danach gieren, die Körper der Astronauten zu übernehmen. Die Farbgebung des Filmes, die ganze Optik ist sensationell, fällt unter "muss man gesehen haben"!

kino.de: Mario Bava ließ sich für "Terrore nello spazio" von der Illustriertenstory "Nachts um 21 Uhr" inspirieren, nutzte die Kulissen eines Monumentalfilms und drehte im Studio. Die Kunst, mit Beleuchtung, Farbe und Dekor Schrecken zu erzeugen, ist in den Nebelschwaden und den Leichen der Astronauten in Plastik atmosphärisch gelungen. Die Idee mit dem Monsterskelett, letzter Abkömmling einer Rasse von Giganten, führt zu Ridley Scotts "Alien" (1979). Andererseits hätte "Planet der Vampire" nicht ohne Don Siegels "Die Dämonischen" (1956) existiert. Reizvoller Genreklassiker.

Planet der Vampire Planet der Vampire Planet der Vampire
05.-09.11.11

Vampire gegen Herakles (OmU)

Original version with German subtitles

Hercule contre les vampires Poster

Ercole al centro della terra

Italien 1961, 84 Min. - Regie: Mario Bava. Darsteller: Christopher Lee, Reg Park, Leonora Ruffo

Herakles und sein Freund Theseus in der Unterwelt. Vampir Lykos, gespielt von Christopher Lee, der mehrere Male mit Bava zusammenarbeitete, hat sich Herakles Geliebte Deianira untertan gemacht. Nur ein magischer Stein aus der Unterwelt kann die Situation zu Herakles Gunsten entspannen. Gedreht in den berüchtigten italienischen Billigkulissen vermochte es Bavas Genie, selbst mit den muskelbepackten halbnackten Kraftdarstellern eine künstlerische Aura zu erzeugen.

Vampire gegen Herakles Vampire gegen Herakles Vampire gegen Herakles
26.-30.11.11

Danger: Diabolik (OV)

Original version

Danger: Diabolik Poster

Diabolik

Italien/F 1965, 103 Min. - Regie: Mario Bava. Darsteller: John Phillip Law, Marisa Mell, Michel Piccoli

Kongeniale Verfilmung einer populären italienischen Comicserie aus den 60er Jahren, die es sogar schafft, die comictypische Dynamik der Panels auf die Leinwand zu übertragen. Farbenfroh und ausgefallen, mit starken Anleihen bei James Bond, aber mit einem sympathischen Verbrecher als Hauptperson, der zusammen mit seiner sexy Freundin das gesamte Land in den finanziellen Ruin treibt, rasant begleitet vom heißen Soundtrack Ennio Morricones. Diabolisch!

Danger: Diabolik Danger: Diabolik Poster Danger: Diabolik Poster Danger: Diabolik Danger: Diabolik Danger: Diabolik
19.-23.11.11

Blood and Black Lace (OV)

Original version

Blood and Black Lace Poster

Sei donne per l‘assassino

Italien 1964, 88 Min. - Regie: Mario Bava. Darsteller: Cameron Mitchell, Eva Bartok, Thomas Reiner

Stilistisch herausragender Thriller über einen schwarz gekleideten Killer, der diverse Models brutal ermordet. Der Film war Vorbild für ein ganzes Subgenre. Dt. Titel: Blutige Seide.

kino.de: "Sei donne per l'assassino" steht am Beginn des von Mario Bava begründeten Subgenres des italienischen Giallo-Thrillers, in dem es weniger um die Aufklärung von Morden als um ihre ausführliche, blutig-brutale Darstellung geht. Bava, der als der Poet unter den Horrorfilmern gilt und u.a. Dario Argento beeinflusste, inszeniert hier im Stil einer Moritat, die Morde ereignen sich in beeindruckenden Studiokulissen.

Blood and Black Lace Blood and Black Lace Blood and Black Lace
29.10.-02.11.11

Kill Baby Kill (OV)

Original version

Operazione Paura Poster

Operazione Paura (Die toten Augen des Dr. Dracula)

Italien 1966, 83 Min. - Regie: Mario Bava. Darsteller: Giacomo Rossi Stuart, Fabienne Dali, Piero Lulli, Erika Blanc, Max Lawrence

Eigentlich ist ja der deutsche Titel "Die toten Augen des Dr. Dracula" so fantasievoll wie unverschämt, sich einfach die toten Augen bei Edgar Wallace, den Doktortitel bei Mabuse und den Grafen um des Grafen willen zu borgen. Aber ob mit oder ohne Doktorwürde, hier ist nix mit Dracula. Dafür verbirgt sich dahinter ein schaurig-schöner Gruselfilm mit gewohnt brillanter Licht- und Farbdramaturgie und Kameraführung über die schrecklichen Erfahrungen eines Inspektors in einem kleinen Dorf.

Operazione Paura Operazione Paura Operazione Paura

Kinderkino

Kinderkino

November 2011

Wickie auf großer Fahrt

Wickie auf großer Fahrt

Empf. ab 6 Jahre. D 2011, 100 Min. - Regie: Christian Ditter. Darsteller: Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Valeria Eisenbart, Günther Kaufmann

Morden, plündern, brandschatzen - im Gegensatz zu seinen Wikingerfreunden hält der ängstliche Wickie von dem ganzen martialischen Gehabe nicht allzu viel. Das ändert sich, als sein Vater Halvar (Waldemar Kobus) von dem Schrecklichen Sven (Fassbinder-Veteran Günther Kaufmann) entführt wird. Jetzt muss Wickie das Häuptlingsamt übernehmen und sich bewähren. Die neue Verfilmung der Zeichentrickserie ist eine gelungene Mischung aus schrägen Figuren und aufregenden Abenteuern, charmant und witzig. In echtem 2D! Im Kino gibt es jede Menge Wickie-Sammelalben von Panini und dazu Wikingerhelme zum Selberbasteln.

Wickie auf großer Fahrt Wickie auf großer Fahrt Wickie auf großer Fahrt Wickie auf großer Fahrt Wickie auf großer Fahrt Wickie auf großer Fahrt
November 2011

Vuk, der kleine Fuchs

Vuk, der kleine Fuchs

Empf. ab 6 Jahre. Ungarn 1981, 73 Min. - Regie: Attila Dargay

Das freche, aber clevere Füchschen Vuk will auch auf die nächtliche Jagd und stiehlt sich allein aus der elterlichen Höhle in den Wald. Er verliert die Spur seines Vaters, der mit Erfolg im Dorf räubert. Der aufgebrachte Förster mit seinem Hund nimmt die Verfolgung auf. Als Vuk zurückkehrt, ist die Höhle leer. Er weiß nicht, dass seine Eltern und alle Geschwister tot sind. Der alte Fuchs Karak nimmt sich seiner an und erzieht ihn zu einem großen und klugen Fuchs. Als sie ein schönes Fuchsmädchen aus der Gefangenschaft befreien, sind sie sogar zu dritt. Doch der Förster und seine Jagdhunde sind den Füchsen nicht gewogen... Sehr schöne ungarische Zeichentrickproduktion.

Vuk, der kleine Fuchs Vuk, der kleine Fuchs Vuk, der kleine Fuchs Vuk, der kleine Fuchs Vuk, der kleine Fuchs Vuk, der kleine Fuchs
Sa 26.11. | 15:15 Uhr

Zaubershow für Kinder

Zauberer Axel Fellox

ca. 40 Min.

Unsere monatliche Zaubershow im Kino mit dem Illusionisten Axel Fellox, immer am letzten Samstag im Monat.

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